Berufshaftpflicht für Rechtsanwälte

Berufshaftpflicht für Rechtsanwälte

Spezialkonzepte zur Vermögensschadenhaftpflicht für Rechtsanwälte.

 

Welche Schäden werden abgedeckt?

Die Berufshaftpflichtversicherung für Rechtsanwälte deckt Vermögensschäden, die während der Ausführung des Berufs entstehen. Die Deckung bezieht sich dabei auf echte Vermögensschäden, die weder aus einem Personen- noch aus einem Sachschaden entstehen. Ein typisches Beispiel für einen Vermögensschaden ist die Nichteinhaltung von anwaltlichen Fristen mit negativen Folgen für den Mandanten.

Ebenfalls vom Versicherungsschutz umfasst sind Schäden, die aus versehentlichen Falschauskünften gegenüber Mandanten entstehen.

 

Wo gilt die Berufshaftpflichtversicherung?

In der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung ist die Tätigkeit ist im europäischen Recht grundsätzlich versichert. Es gelten dabei die geografischen Grenzen von Europa.

Deckungserweiterungen hinsichtlich einer Tätigkeit im Recht der Vereinigten Staaten und Kanadas sind möglich. Grundsätzlich lässt sich auch eine weltweite Tätigkeit mitversichern. Bitte sprechen Sie uns an.

 

Was passiert bei Schadenfällen?

Ein Schaden sollte der Versicherungsgesellschaft unverzüglich gemeldet werden, damit eine zeitnahe Bearbeitung erfolgen kann. Der Versicherer prüft den Schaden und befriedigt berechtigte Ansprüche. Zusätzlich wehrt der Versicherer auch noch unberechtigte Ansprüche ab und vertritt den Versicherungsnehmer notfalls sogar auch vor Gericht, um sich gegen die Ansprüche zu wehren.

Diese zweite Funktion der Vermögensschadenhaftpflicht wird auch als passiver Rechtsschutz bezeichnet. Werden überhöhte Ansprüche gestellt, übernimmt die Haftpflichtversicherung die Verhandlungen mit dem Anspruchsteller und befriedigt die Ansprüche dann auch nur teilweise.

 

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Die gem. § 51 BRAO vorgeschriebene Pflichtversicherungssumme von € 250.000 /4fach reicht häufig nicht aus.

Die Deckungssumme sollte immer dem tatsächlichen Risiko entsprechen und ist damit immer abhängig von der Mandatsstruktur und den Tätigkeitsschwerpunkten. Hier empfiehlt sich eine regelmäßige Überprüfung.

Zusätzlich gibt es immer die Möglichkeit über den Deckungsumfang der Kanzleiversicherung hinaus einzelne Mandate in Form einer Objektdeckung abzusichern. Versichert sind dabei alle auf diesem Mandat abreitenden Berufsträger und Mitarbeiter.

 

Welche Erweiterungen sind möglich?

Der Versicherungsschutz in der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung ist schon recht weitläufig ausgelegt, es gibt aber einige Erweiterungen, die durchaus sinnvoll sind. In der Regel lässt sich neben der reinen Vermögensschadendeckung auch noch eine Bürohaftpflichtversicherung einschließen, in der auch Personen- und Sachschäden abgedeckt sind.

Wenn ein Mandant in der Kanzlei oder dem Büro stolpert, weil ein Kabel über den Fußboden verlegt wurde, bietet die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung dem Rechtsanwalt keine Deckung, die Bürohaftpflichtversicherung übernimmt dann aber die Entschädigungszahlungen an den Mandanten, wenn er sich verletzt hat.

 

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