Bürohaftpflichtversicherung

Bürohaftpflichtversicherung

  • Haftungsrisiken im Büro günstig absichern.
  • Günstige Prämien bei umfassendem Versicherungsschutz
  • Ideale Ergänzung zur Berufshaftpflichtversicherung
  • Sonderkonditionen für Existenzgründer möglich

 

Bürohaftpflicht und Vermögensschadenhaftplicht

Unternehmerische Tätigkeit ist immer mit Risiken verbunden. Zum Schutz vor finanziellen Ansprüchen, die aus Personen- oder Sachschäden resultieren, sollten Betriebsinhaber eine Bürohaftpflichtversicherung abschließen. Sie übernimmt die Prüfung der gestellten Ansprüche und zahlt berechtigte Entschädigungen an den Anspruchsteller. Überhöhte oder unbegründete Forderungen werden durch die Versicherungsgesellschaft gekürzt oder abgelehnt. Der Versicherungsnehmer erhält also zwei verschiedene Leistungen durch einen Vertrag. Zum einen werden finanzielle Forderungen übernommen und zum anderen leistet der Versicherer einen passiven Rechtsschutz und vertritt den Versicherungsnehmer sogar gerichtlich, wenn ein Anspruchsteller nicht mit der Regulierung eines Schadenfalls einverstanden ist.

Die Bürohaftpflicht bietet aber keine Deckung bei reinen Vermögensschäden, die nicht durch einen Personen- oder Sachschaden entstanden sind. Wenn Sie dieses Risiko versichern möchten, benötigen Sie eine zusätzliche Vermögensschadenhaftpflichtversicherung.

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Welche Schäden deckt eine Bürohaftpflichtversicherung?

Die Bürohaftpflicht umfasst den Schutz vor Ansprüchen, die durch Personen- oder Sachschäden an den Betriebsinhaber gestellt werden. Vermögensschäden gelten nicht mitversichert, für diese muss eine zusätzliche Berufs- oder Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Mögliche Schadenfälle gibt es viele.

Betriebsinhaber haften für alle Schäden, die Kunden oder Mandaten im Büro passieren. Wenn ein Kunde über ein schlecht verlegtes Kabel stolpert und sich dabei verletzt, kann die Schadenhöhe schnell in den fünfstelligen Bereich schnellen. Dasselbe gilt für Passanten, die im Winter aufgrund von Glätte vor dem Büro stolpern. In der Regel wird auch für einen solchen Schaden der Betriebsinhaber haftbar gemacht.

 

Welche Schäden sind nicht versichert?

Kein Versicherungsschutz besteht für Vermögensschäden, die nicht aus einem Personen- oder Sachschaden resultieren. Für diese muss eine separate Versicherung abgeschlossen werden. Außerdem verweigert der Versicherer bei vorsätzlichen Taten die Leistung aus dem Versicherungsvertrag. Wer grob fahrlässig einen Schaden verursacht, muss mit einer Kürzung der Entschädigungsleistung rechnen und einen Teil des Schadens aus eigener Tasche übernehmen.

 

Wer ist in der Bürohaftpflicht versichert?

Versichert sind der Betriebsinhaber sowie alle angestellten Mitarbeiter im Rahmen ihrer dienstlichen Tätigkeit. Außerdem wird das Betriebsstättenrisiko abgesichert. Dieses umfasst die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht (z. B. Streurisiko) und eine Bauherrenhaftpflichtversicherung für Bauvorhaben bis zu einer bestimmten Obergrenze.

Je nach Versicherungsgesellschaft lässt sich auch der Gebrauch von nicht-versicherungspflichtigen Kraftfahrzeugen ohne Beitragszuschlag mitversichern. In der Bürohaftpflichtversicherung ist in der Regel auch immer das Umwelthaftpflichtrisiko und eine Internethaftpflicht mitversichert.

 

Wo gilt die Bürohaftpflichtversicherung?

Grundsätzlich besteht der Versicherungsschutz für die Hauptniederlassung des Unternehmens. Weitere Betriebsstätten können aber in den Versicherungsvertrag einbezogen werden. Die Mitarbeiter sind in erster Linie während Ihrer Tätigkeiten in Deutschland versichert, auf Wunsch ist aber auch eine Deckung für die Europäische Union möglich.

Für Dienstreisen gilt in der Regel ein weltweiter Versicherungsschutz ohne Zuschläge. Normale betriebliche Tätigkeiten lassen sich allerdings nur auf Anfrage auch weltweit versichern. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie ein individuelles Angebot benötigen, wir helfen Ihnen gern weiter.

 

Was leistet die Bürohaftpflicht im Schadenfall?

Wird das Unternehmen mit Ansprüchen konfrontiert, sollten diese schnellstmöglich an den Versicherer weitergeleitet werden. Die Versicherungsgesellschaft prüft dann den Schadenfall und reguliert berechtigte Ansprüche. Überhöhte oder unberechtigte Forderungen werden vom Versicherungsunternehmen abgelehnt beziehungsweise gekürzt.

Ist der Anspruchsteller damit nicht einverstanden und erhebt Klage gegen den Versicherungsnehmer, übernimmt der Versicherer sogar die gerichtliche Vertretung. Diese zusätzliche Funktion der Bürohaftpflichtversicherung wird auch als passiver Rechtsschutz bezeichnet.

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