Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung

Wenn zwei sich streiten. Kostenschutz bei Rechtsstreitigkeiten.

 

  • Verschiedene Kombinationen in der Rechtsschutzversicherung möglich
  • Umfassender Schutz zu günstigen Prämien

 

Streitigkeiten können schnell teuer werden

Streitigkeiten können schnell teuer werden, wenn sie gerichtlich geklärt werden müssen. Die Anwalts- und Gerichtsgebühren berechnen sich nach dem Streitwert und schon bei vermeintlich kleinen Streitigkeiten kommen schnell enorme Summen zusammen, die in jedem Fall zunächst selbst getragen werden müssen. Nur bei einem Sieg vor Gericht müssen die Kosten in der Regel vom Verlierer getragen werden.
Das finanzielle Risiko abmildern

Viele Fälle werden gar nicht verhandelt, weil das Kostenrisiko einfach zu groß ist. Mit einer Rechtsschutzversicherung kann das finanzielle Risiko abgemildert werden. Wenn Versicherungsschutz besteht, muss der Versicherungsnehmer nur die vereinbarte Selbstbeteiligung tragen, weitere Kosten entstehen zunächst nicht. Wird ein Anwalt beauftragt, rechnet dieser in der Regel direkt mit dem Rechtsschutzversicherer ab.
Rechtsschutz-Bausteine

Rechtsschutz ist in vielen Bereichen möglich, die von den Versicherern in Bausteine aufgeteilt werden. Die einfachste Variante ist der Privat-Rechtsschutz, zusätzlich lassen sich Verkehrs-Rechtsschutz, Berufs-Rechtsschutz und Wohnungs-Rechtsschutz für selbst genutzte Wohneinheiten einschließen.

Vermietete Immobilien und Wohnungen benötigen ebenfalls einen separaten Vertrag, wenn zum Beispiel Streitigkeiten mit den Mietern einschlossen werden sollen.

Die Verkehrs-Rechtsschutzversicherung lässt sich auch unabhängig von den anderen Risiken versichern, sie gilt dann entweder nur für bestimmte Fahrzeuge, die im Vertrag festgelegt werden oder für alle Fahrzeuge der Familie.

 

Warum lohnt sich eine Rechtsschutzversicherung?

Recht haben und Recht bekommen sind in Deutschland leider zwei völlig unterschiedliche Sachen. Die Gebühren für Gerichts- und Anwaltskosten berechnen sich nach dem Streitwert, und sobald es um höhere Streitwerte geht, summieren sich die Kosten schnell auf mehrere Tausend Euro. Um dieses finanzielle Risiko abzumildern, kann eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen werden.

Wer zahlt bei einem gewonnenen Prozess?

Grundsätzlich müssen die Anwalts- und Gerichtskosten des Gewinners vom Verlierer des Prozesses getragen werden. Bis dahin ist es aber ein weiter Weg und so lange müssen die Kosten erst einmal selbst getragen werden. Außerdem gibt es eine Ausnahme im Bereich des Arbeitsrechtsschutzes.

In der ersten Instanz zahlen beide Seiten ihre Kosten grundsätzlich selbst. Viele Prozesse werden gar nicht geführt, weil das Kostenrisiko einfach zu hoch ist und die Rechtschutzversicherung vermindert dieses Risiko beträchtlich. So können sich auch Prozesse rechnen, bei denen der Ausgang unklar ist.

Was die Rechtsschutz Versicherung deckt:

Die Rechtschutz Versicherung deckt die Kosten für Rechtsstreitigkeiten in verschiedenen Bereichen, die sich entweder einzeln oder kombiniert abschließen lassen. Die Grundabsicherung besteht aus dem Privatrechtsschutz, weitere Bausteine lassen sich zusätzlich vereinbaren. Für eine weitgehend komplette Deckung sind außerdem die Bausteine Beruf, Verkehr und Wohnungs-Rechtschutz für die selbst genutzte Wohneinheit notwendig.

Darüber hinaus gibt es bei den meisten Versicherungsgesellschaften noch weitere Bausteine, die sich einschließen lassen.

Welche Streitigkeiten sind in der Rechtschutz nicht versichert?

Auch mit einer Rechtsschutzversicherung lassen sich nicht sämtliche Streitigkeiten absichern. Grundsätzlich ausgeschlossen sind Verbrechen und Vergehen, die sich nur vorsätzlich begehen lassen. Dabei ist es sogar irrelevant ob die vorgeworfene Straftat tatsächlich begangen wurde oder nicht. Rechtsschutz besteht von Anfang an nicht. Durch den Einschluss des Spezial-Straf-Rechtschutzes kann Versicherungsschutz für den Vorwurf von Vorsatzdelikten erteilt werden, solange keine rechtskräftige Verurteilung wegen Vorsatz erfolgt.

Das typische Beispiel für eine vorsätzlich begangene Tat ist die Beleidigung, da diese nicht versehentlich passieren kann aber auch Mord, Totschlag und ähnliche Verbrechen sind im Normalfall ausgeschlossen.

Gibt es Zusatzleistungen bei Versicherungsgesellschaften?

Bei Abschluss einer Rechtschutzversicherung kommen Versicherungsnehmer oftmals in den Genuss von kostenfreien Zusatzleistungen. So gibt es in der Regel eine Hotline, über die Anwälte zu allgemeinen und speziellen Rechtsfragen Auskunft geben und auf Wunsch auch geeignete Anwälte in der Umgebung empfehlen. Außerdem gibt es meistens einen speziellen Kundenbereich auf den Internetseiten des Anbieters.

Hier finden Versicherungsnehmer Musterverträge und Musterschreiben für diverse Anlässe. Die meisten Gesellschaften vereinbaren Regeln für einen Schadenfreiheitsrabatt. Bleibt der Versicherungsnehmer über mehrere Jahre schadenfrei, reduziert sich entweder der Beitrag oder die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung.

 

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